Sollte Doping freigegeben werden?

+++ Breaking News… +++ Usain Bolt hat gedopt! Skandal! Der erfolgreichste Leichtathlet aller Zeiten ist ein Betrüger! Ihm droht nun ein Verfahren vor dem obersten Gericht in Jamaika…. +++ Breaking News… +++

Datum: 30 November 2017

Zeit: 19:00 bis 20:45

Ort: Café Manstein, Mansteintr. 4, 10783 Berlin-Schöneberg

Mal ehrlich – würde Sie eine solche Nachricht überraschen? Eher nicht, oder? Wir haben uns an solche Enthüllungen gewöhnt… jedenfalls in stark dopinggefährdeten Sportarten wie der Leichtathletik. „Wir stellen fest, dass andere Länder den Anti-Doping-Kampf nicht so ernst nehmen wie wir. Das ist nicht fair!“, sagt z.B. der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes DLV. Tatsächlich laufen die DLV-Athleten nur noch hinterher: Sowohl bei Weltmeisterschaften als auch Olympischen Spielen ist die Medaillenausbeute verschwindend gering.

Es stellt sich damit die Frage: Ist es überhaupt möglich, weltweit Doping zu verfolgen? Klar ist, dass es so wie bisher es nicht weitergehen kann – das zeigen auch die ARD-Recherchen zum russischen Staatsdoping. Was aber könnte die Lösung sein? Immer wieder wird gefordert, Doping freizugeben. Ist das völlig abwegig? Was spricht dafür? Was dagegen?

Diskutieren Sie das mit unserem Redner und Experten Professor Stefan Chatrath, der zum Thema „Doping“ schon vielfach veröffentlicht hat. So kritisierte er z.B. zuletzt in einem Kommentar das neu geschaffene Anti-Doping-Gesetz der Bundesregierung: „Doping: Sportverstöße gehören nicht ins Strafgesetz“. Professor Chatrath leitet den Studiengang Sport & Event Management an der University of Applied Sciences Europe (UE), an der er u.a. auch für die Lehrveranstaltung „Ethik im Sportmanagement“ verantwortlich zeichnet. 

 

Eintritt

frei