Berliner Schüler debattieren über Redefreiheit nach den Anschläge in Paris als Teil eines neuen Wettbewerbs, bei dem die Nelson-Mandela-Schule siegt

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In Partnerschaft mit dem in Berlin ansässigen Freiblickinstitut hat das britische Institute of Ideas sein einzigartiges Debattierkonzept, „Debating Matters“ am Mittwoch, den 18.11.2015 an der BiTS Hochschule präsentiert.

Die Schlussdebatte, die am späten Nachmittag stattfand, stand unter dem Motto: Niemand hat das Recht, nicht beleidigt zu werden. („No one has the right not to be offended“) Sie wurde zwischen dem Eckener Gymnasium und der Nelson-Mandela-Schule, die als Sieger hervorging, bestritten.

Beide Schulen erinnerten an die Anschläge auf Charlie Hebdo in Paris und sprachen von der Bedeutung der Redefreiheit als Grundlage unserer gemeinsamen europäischen Zukunft.

Felipé-Jordi, einer der beiden Finalisten des Eckener Gymnasiums sagte:

"Wir brauchen ein offenes Europa, in dem alle Menschen sagen können, was sie denken. Es muss eine offene Debatte über alles geben.”

Ihssan Mohaji, der für die Nelson-Mandela-Schule den Sieg errang, entgegnete:

“Europa wird von der Welt deswegen bewundert, weil in unserer Gesellschaft jeder in Sicherheit leben kann (..).Wer diese Werte nicht teil, sollte von uns zur Tür verwiesen werden. Wir haben eine moralische Pflicht, Menschen zu zeigen, dass Vorurteile falsch sind, wir haben eine moralische Pflicht diesen Menschen keine Plattform zu bieten.“

Das Pilotprojekt Debating Matters Berlin fand am 18. November 2015 von 9.30 -17.30 Uhr an der BiTS Hochschule in Berlin statt. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von „Debating Matters“.

Die teinehmenden Schulen waren:

  1. Hans-Carossa-Gymnasium
  2. Humboldt-Gymnasium
  3. Nelson-Mandela-Schule
  4. Georg-Büchner-Gymnasium
  5. Eckener-Gymnasium
  6. Leibniz-Schule Berlin

Video zur Veranstaltung: