Deutsche Energiewende: Vorbild oder Altlast?

Do, 26.02.2026, 19 Uhr, Freiblick Salon online

Vor gut 25 Jahren begann mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der Einführung fester Einspeisevergütungen samt Vorrang für erneuerbare Energien die praktische Umsetzung der sogenannten Energiewende.

2004 versicherte der damalige Umweltminister Jürgen Trittin: „Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis.“

Tatsächlich belaufen sich die Kosten bis heute auf mindestens 400 Mrd. Euro. In den nächsten 20 Jahren wird mit weiteren 750–1.000 Mrd. Euro gerechnet. Es sind also eher 60 Euro pro Haushalt und Monat.

Angesichts der Empfehlung der Kohlekommission, bis spätestens 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen, nachdem Deutschland bereits den Atomausstieg beschlossen hatte, titelte im Januar 2019 das Wall Street Journal: „World’s Dumbest Energy Policy. After giving up nuclear power, Germany now wants to abandon coal.”

Sollte Deutschland dennoch Kurs halten? Muss die Regierung der Verpflichtung aus dem Bundes‑Klimaschutzgesetz (KSG) nachkommen, Netto‑Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen? Oder ist es Zeit, die Energiepolitik radikal zu ändern?

Sprecher:

Thilo Spahl, Journalist und Buchautor

Lese- und Hörtipps:

Der Salon findet ausschließlich online statt:

Zoom-Link:

https://us02web.zoom.us/j/89893359113?pwd=Yj60B4W7Kag8D2zLbX0Sxymht6ikkk.1

Bild: IDEOGRAM

Hinterlasse einen Kommentar