Do, 28.05.2026, 19 Uhr, Freiblick Salon online

„Man muß daher den Staat wie ein Irdisch-Göttliches verehren und einsehen, dass, wenn es schwer ist, die Natur zu begreifen, es noch unendlich herber ist, den Staat zu fassen“ (§ 272 Zusatz, S. 434).
Dieser Satz stammt aus Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts.
Steht er für ein Denken, das uns in Deutschland bis heute prägt? Lässt sich gar eine Verbindungslinie zu den Spannungen ziehen, die bis heute unsere Debatten über Demokratie kennzeichnen? „Unsere Demokratie“ ist in Gefahr, heißt es oft. Hilft uns ein Blick zurück zu den bedeutenden Staatsphilosophen, um zu erkennen, was an dieser Mahnung nicht stimmt?
Sprecher:
Dr. Gunter Zimmermann ist Dozent für Neuere Geschichte an der Universität Mannheim sowie Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu historischen und theologischen Themen.
Lesetipp:
Gunter Zimmermann: Der Staat als Gott der Preußen
Der Salon findet ausschließlich online statt:
Zoom-Link:
https://us02web.zoom.us/j/81772479855?pwd=tR2UYdo9h1F9uV6Wbk9YK6sML6tvpH.1
Bild: IDEOGRAM

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