Do, 29.10.2026, 19 Uhr, Freiblick Salon online

Seit dem Wahlsieg der Linken in Berlin ist die Enteignung großer Wohnungsunternehmen wieder in aller Munde. Die Befürworter versprechen sich davon günstigere Mieten und hoffen, dass sich diese langfristig auch im Mietenspiegel niederschlagen. Kritiker halten dagegen: Enteignungen schaffen keinen neuen Wohnraum und könnten private Investoren abschrecken.
Doch wie lässt sich die Wohnungsknappheit überhaupt überwinden? Liegt das Problem im Rückzug des Staates aus dem Wohnungsbau, im Versagen des privaten Marktes, in übermäßiger Regulierung? Oder darin, dass zu wenig Bauland ausgewiesen wird? Welche Rolle spielen Zuwanderung und politische Versäumnisse? Oder fehlt es letztlich an überzeugenden Ideen, wie ausreichend bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann?
Städte wie Wien oder Stockholm zeigen, dass die öffentliche Hand bei der Wohnraumversorgung eine größere Rolle spielen kann. Doch lässt sich daraus ein Modell für deutsche Kommunen ableiten? Und können unsere oft hoch verschuldeten Städte und Gemeinden überhaupt weitere Aufgaben übernehmen, oder sind Staat und Verwaltung bereits heute überfordert?
Was also ist von der Forderung nach Enteignung zu halten? Welche Verantwortung tragen Staat, Kommunen und private Investoren – und welche Wege führen tatsächlich zu mehr bezahlbarem Wohnraum?
Sprecher:
Alexander Horn, Unternehmensberater, Redakteur Novo
Lesetipps:
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Der Salon findet ausschließlich online statt:
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Bild: ChatGPT

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